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Open Hardware Monitor

21.04.2022

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Allgemein

Open Hardware Monitor (OHM) ist eine freie Open-Source-Software, um die Temperatursensoren der verbauten Hardware, elektrischer Energieverbrauch (Watt und Volt), Load und Clock Speed, ... des Computers zu messen. Dabei werden alle Sensoren angezeigt, die Open Hardware Monitor finden konnte.

Das Programm ist für Windows mit .Net-Framework erhältlich und auf Linux wird Mono und Win-Forms benötigt, um OHM zu laufen zu bringen. Die Software kann auf der Website des Projektes heruntergeladen werden. Der Code ist öffentlich auf GitHub einsehbar und lädt zum Mitmachen ein.

Die Lizenz ist etwas aufgestückelt. Die Software, Binaries und der Quellcode an sich stehen unter einer Mozilla Public License 2.0. (MPL). Weitere Softwareteile stehen unter anderen Lizenzen.

Was ist Hardware-Monitoring genau?

Funktionsweise von Hardware-Monitoring

Hardware-Monitoring wird in vielen industriellen Bereichen eingesetzt, um die verbauten technischen Komponenten großer und kleiner technischer Anlagen zu überwachen und deren Funktionsfähigkeit laufend zu beurteilen. Dabei fragt eine Software die Sensoren ab, welche in der technischen Anlage verteilt oder in den Komponenten und Geräten verbaut sind. Die Sensoren geben den aktuellen Augenblickswert/ Momentanwert zurück. Dieser wird dann von der Monitoring-Software aufgefangen und verarbeitet. Sensoren können dabei nicht immer einen bereits formatierten Wert an die Monitoring-Software geben. Meist muss die Monitoring-Software die eingehenden Daten noch formatieren und in einem entsprechenden Format abspeichern. Es ist gut viele Daten von Hardware-Komponenten in einer Datenbank, TXT-Datei oder einer JSON-Datei zu haben, aber was bringt das jetzt?

Wofür lohnt sich ein Hardware-Monitoring?

Hardware-Monitoring ist nicht nur vom eigenem PC praktisch. Das Monitoring von Hardware mit regelmäßigen Abfragen der Sensoren über einen längeren Zeitraum bringt Vorteile. Administratoren, Techniker und Entwickler von Hardware benötigen diese Informationen, um das technische System zu warten und neue technische Komponenten oder Geräte zu entwickeln. Durch die Speicherung der Sensordaten kann auch eine rückführende Fehleranalyse durchgeführt werden, um technische Anlagen langfristig zu verbessern. Ebenfalls können meist Alarme in der Software konfiguriert werden. Diese lösen eine Alarmierung aus, wenn die Werte ein Minimum oder Maximum überschreiten. Diese Alarme können dann bearbeitet und quotiert werden.

Open Hardware Monitor (OHM) im Detail

Die Software wurde im Jahr 2010 am 1. Februar als eine frühe Beta 0.1.7 veröffentlicht. Zumindest sind die frühesten Daten auf der Website. OHM wurde dann kontinuierlich weiterentwickelt und bietet einen recht einfachen Funktionsumfang. Unter anderem kann der Energieverbrauch in Watt oder Volt ermittelt werden, aber auch Temperaturen der Hardwarekomponenten wie Prozessor, Grafikkarte und Festplatten. Ebenfalls werden die Lüfter und Controller ausgelesen, sofern diese kompatibel sind.

OHM kann auf Windowssystemen (XP, Vista, 7, 8, 8.1, 10 und wahrscheinlich auch 11) installiert werden und ebenfalls auf allen Linux-Distributionen, welche Mono zum Laufen bringen können.

OHM bietet eine grafische Darstellung über die Zeit von allen Sensoren. Dabei werden alle Sensoren erfasst, auch wenn diese nicht in der Auflistung angekreuzt sind. Alle Sensoren, die von Hardware erfasst werden können, sind:

CPU Kern Sensoren

Intel: Intel Core 2, Core i3/i5/i7, Atom, Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell, Broadwell, Silvermont, Skylake, Kaby Lake, Airmont, Goldmont, Goldmont Plus, Cannon Lake, Ice Lake, Comet Lake, Tremont, Tiger Lake

AMD: AMD K8 (0Fh family), K10 (10h, 11h family), Llano (12h family), Fusion (14h family), Bulldozer (15h family), Jaguar (16h family), Puma (16h family), Ryzen (17h, 19h family)

Mainboard Sensoren

GPU Sensoren

Im Grunde alle Sensoren der Nvidia und AMD (ATI) Grafikarten.

Festplatten (Hard Drives)

Dafür wird die Schnittstelle zu S.M.A.R.T genutzt. Darüber können unter anderem Temperaturinformationen abgerufen werden. S.M.A.R.T bietet noch weitere Möglichkeiten, aber davon sind nicht alle in Open Hardware Monitor integriert.

Lüfter Controller (Fan controllers)

Messdaten von T-Balancer bigNG um die Lüfter Softwareseitig steuern zu können. Ebenfalls für Wasserkühlungen gibt es eine Einbindung für Alphacool Heatmaster.

Datenschnittstelle

OHM veröffentlicht alle Daten der Sensoren mithilfe von Windows Management Instrumentation, um anderen Softwares im Netzwerk oder auf dem gleichen System alle gemessenen Informationen zur Verfügung stellen zu können.

Screenshots

Die beiden Screenshots stammen von meinem Tower-PC mit Windows 10. Mein PC hat während der Messungen unterschiedliche aktive Prozesse bearbeitet. Einige davon waren sehr Leistungsintensiv.

Open Hardware Monitor Screenshot Windows 10
Open Hardware Monitor Screenshot 1
Open Hardware Monitor Screenshot Windows 10 Grafik Plot
Open Hardware Monitor Screenshot 2

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